Kirchenjahr

Beiträge zum Kirchenjahr

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  • R. Vogels: Novemberblues – nichts für Christen

    Unter Novemberblues versteht man ein für den Monat November typisches Stimmungstief, das in manchen schweren Fällen von Psychotherapeuten sogar als Krankheit verstanden wird. Im Internet findet man zu diesem Thema alle möglichen guten Ratschläge dazu, was man gegen den Novemberblues unternehmen kann.

    Wenn es sich beim Novemberblues wirklich um eine echte psychische Störung handelt, bedürfen die Betroffenen selbstverständlich fachgerechter therapeutischer Behandlung. In vielen Fällen jedoch ist das Stimmungstief nicht wirklich krankhaft, sondern eben nur ein jahreszeitlich bedingtes Stimmungstief. Für diese Fälle, also nicht für die wirklich krankhaften psychischen Störungen, gilt die Überschrift „Novemberblues – nichts für Christen“.

    Nun muß man zunächst natürlich einräumen, daß Christen wie vermutlich alle Menschen über keinen undurchdringlichen stoischen Panzer der Unerschütterlichkeit verfügen. Auch Christen sind sehr wohl beeinflußbar durch die Wechsel der Jahreszeiten. Sie empfinden es durchaus als negativ, daß im November das Licht in der Welt weniger wird, daß das Laub von den Bäumen verschwunden ist und daß Nebel und Feuchtigkeit häufig das Wetter bestimmen. Und sie nehmen selbstverständlich wie andere Menschen auch Anteil an den traurigen Feiertagen dieser Zeit, an Volkstrauertag, Buß- und Bettag und Totensonntag. Aber, und das ist entscheidend, sie lassen die durch all dies verursachten Stimmungen nicht Herr über sich werden.

    Christen wissen nicht nur im November, sondern in jedem Monat ohnehin, daß die Welt vergänglich ist. Sie leben ständig in dem klaren Bewußtsein, daß auch sie selbst vergänglich sind. Aber sie nehmen das nicht nur im Sinne der von Elisabeth Kübler-Ross gepredigten „acceptance“ als Fügung in das Unvermeidliche hin, sondern sie betrachten es mit großer Gelassenheit und innerer Ruhe. Sie können das, weil sie wissen, daß die Vergänglichkeit nicht das letzte Wort hat. Sie vertrauen auf ihren auferstandenen Herrn Jesus Christus, den „Fürsten des Lebens“ (Apg 3, 15). Und sie setzen darauf, daß er eine neue Welt heraufführen wird, in der Tod und Vergänglichkeit endgültig und ein für allemal besiegt sein werden.

    Deshalb sind Christen selbst im November nicht gefährdet durch irgendeinen Novemberblues. Sie haben auch in der dunklen Jahreszeit die innere Freiheit, fröhlich zu sein und jeden Tag, den Gott ihnen schenkt, zu genießen. Sie können am Totensonntag an den Gräbern ihrer Lieben stehen und auf ein Wiedersehen hoffen.

    Möge Gott uns allen diese innere Freiheit und Gelassenheit schenken. Es gibt im Leben nichts Größeres.

    Reiner Vogels 2024

  • Winfrid Krause: Weihnachten – Eine Zusammenfassung

    Schon das Markusevangelium weiß von einem geheimnisvollen „Anfang“ (1,1) Jesu, der ihn von allen anderen Menschen unterscheidet: er ist der in der Schrift von den Propheten vorhergesagte „Sohn Gottes“, weshalb das Evangelium mit Johannes, dem Täufer, seinem Vorläufer, und Jesu Taufe einsetzt …

    Der Glaube an die Gottheit des Menschen Jesu ist also nicht ein spätes „Werk des griechischen Geistes auf dem Boden des Evangeliums“, sondern bereits in den ältesten christlichen Zeugnissen enthalten. Das Neue Testament verkündigt nicht die Vergottung eines Menschen, sondern die Menschwerdung Gottes.

    Alle diese Texte beleuchten das Wunder der Weihnacht von verschiedenen Seiten und bedürfen einer sorgfältigen Auslegung. Ich habe meine verstreut veröffentlichten Arbeiten hier zusammengestellt.

    Pfr. Winfrid Krause, Thalfang 2012
  • Wilhelm Drühe: Weihnachten – ein Opfer der Zivilreligion?

    Wilhelm Drühe 2009
  • Vogels: Es kommt ein Schiff, geladen …

    Im Evangelischen Gesangbuch findet sich unter Nr. 8 das berühmte Adventslied „Es kommt ein Schiff, geladen …“ Es ist ein Lied voller meditativer Mystik und Symbolik. Der deutsche Text stammt von Daniel Sundermann um 1626. Er geht auf ein altes mittelalterliches Marienlied zurück. Zur Einstimmung in den Advent soll versucht werden, einige der Symbole und Bilder des Liedes aufzuschlüsseln.

    Ein Adventslied voller Mystik und Symbole, Reiner Vogels 2008
  • Vogels: Heiland, Christus und Herr

    Weihnachten 2008, Reiner Vogels
  • Vogels: Und das Wort ward Fleisch

    Das Wunder von Weihnachten, Reiner Vogels 2007
  • Reiner Vogels: Die Wahrheit des Kreuzes

    2006
  • R. Vogels: Wie ein Adler sein Gefieder über seine Jungen streckt

    Gedanken zum Fest des Heiligen Geistes, Reiner Vogels 2007
  • R. Vogels: Und Gott war das Wort

    Zum Trinitatisfest, Reiner Vogels 2008
  • Reiner Vogels: Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir (Ps. 139, 5)

    Gedanken zur Urlaubs- und Reisezeit, Reiner Vogels 2008
  • Wilhelm Drühe: 500 Bäume für Luther

    Gedanken zum 31. Oktober 2008, Wilhelm Drühe
  • Reiner Vogels: Totensonntag statt Ewigkeitssonntag

    2006
  • Wilhelm Drühe: Glauben oder warten – Überlegungen zum letzten Sonntag im Kirchenjahr

    2006